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Mit dem ersten Spatenstich hat in Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) am Montag die Umgestaltung des Donauursprungs begonnen. Es ist eine der größten Renaturierungsmaßnahmen im Land.

Rund vier Millionen Euro kostet das Projekt. Damit handelt es sich um eine der größten Renaturierungsmaßnahmen im Land. Dabei wird der Zusammenfluss der Quellflüsse Brigach und Breg um 300 Meter vorverlegt, um ihn für Touristen und Bürger besser erlebbar zu mach. Derzeit befindet sich die Mündung noch unmittelbar an der stark befahrenen B27.

Landesumweltminister Franz Untersteller (Grüne) sprach vor Ort von einer "riesigen Bedeutung" des Projekts für die Region und für ganz Baden-Württemberg. Auch die Tierarten in den beiden Flusssystemen profitierten von der Renaturierung. Das Land setzt mit der Umgestaltung die Europäischen Wasserrahmenrichtlinien um, mit denen eine gute ökologische Qualität in Gewässern gesichert werden soll. Die kompletten Arbeiten dauern voraussichtlich anderthalb Jahre. Im Vorfeld mussten für die Neuanlage des Donauursprungs das Kreistierheim und das Gelände des Hundesportvereins verlegt werden.

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