Die Teilnehmenden der Kundgebung stehen im Halbkreis um die Sprechende. Sie spricht in das Mikro und neben ihr halten zwei Organisatioren ein Transparent hoch: "Frauen. Liebe. Freiheit." (Foto: SWR, Sebastian Bargon)

Weltweite Solidaritäts-Aktion an Universitäten

Freiburger Studierende solidarisieren sich mit Protestbewegung im Iran

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Jan Lehmann und Sebastian Bargon
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Nadia El-Gonemy

Studierende aus Freiburg haben sich mit ihren protestierenden Kommilitoninnen und Komilitonen im Iran solidarisiert. Die Demo war Teil einer weltweiten Aktion an Universitäten.

Etwa 50 Studentinnen und Studenten demonstrierten am Mittwoch vor dem Hauptgebäude der Freiburger Universität. Unter ihnen waren auch einige Studierende aus dem Iran. Die Fachschaft Islamwissenschaften der Universität Freiburg hatte zu der Kundgebung aufgerufen.

"Es ist ein Kampf für die Freiheit. Dafür müssen wir alle kämpfen."

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"Frauen - Leben - Freiheit" - Kundgebungen an Unis weltweit

Gegen Polizeigewalt, willkürliche Verhaftungen und Menschenrechtsverletzungen des iranischen Mullah-Regimes: An über 100 weiteren Universitäten weltweit sollte am Mittwoch dagegen protestiert werden. "Frauen - Leben - Freiheit" - der Slogan der internationalen Protestbewegung war auch auf dem Transparent der Freiburger Organisatoren zu lesen.

Die Organisatoren halten ein Banner mit der Aufschrift "Women. Life. Freedom." Es ist der bekannte Slogan der iranischen Protestbewegung. (Foto: SWR, Jan Lehmann)
"Women. Life. Freedom." steht auf dem Banner. Es ist der bekannte Slogan der iranischen Protestbewegung. Jan Lehmann

Solidarität mit Studierenden in der Partnerstadt Isfahan

Die iranische Protestbewegung für Demokratie und Freiheit ist nicht zuletzt auch eine Studentenbewegung. Auch an der Universität von Freiburgs Partnerstadt Isfahan gibt es immer wieder Proteste. "Studenten riskieren da wirklich ihr Leben und ihre Freiheit", so Mitorganisator Augustin Laber. Viele seien gestorben oder wurden verhaftet. Nach UN-Angaben kamen bei den Protesten bereits mehrere hundert Menschen ums Leben. Auslöser für die anhaltenden Unruhen war der Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Jina Amini gewesen. Sie starb am 16. September im Polizeigewahrsam.

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