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Seit Montag ist der neue Roman des Staufener Autors Thommie Bayer in den Buchhandlungen zu haben. Der 67-Jährige gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern des Landes, seine bisherigen Romane haben eine Gesamtauflage von mehr als einer Million erreicht.

Trotz seines großen Erfolges ist Thommie Bayer noch immer aufgeregt, wenn ein neues Buch auf den Markt kommt. Denn Erfolg ist keine Selbstverständlichkeit. Bayers Bücher entstehen in seinem Arbeitszimmer in Staufen. Der Blick aus seinem Fenster ist atemberaubend: Im Westen thronen die Hügel der Vogesen, im Rheintal glitzern die Folien der Spargelfelder, rechts erhebt sich majestätisch die Staufener Burg, darunter liegen die Häuser der Stadt. Ein Ausblick, der Bayers Gedanken fliegen lässt - in seinem neuesten Roman Richtung Italien.

In Bayers 20. Roman geht es um einen Drehbuchautor, der im Süden bei Espresso und Rotwein in Erinnerungen an seine Mutter und seine verlorene Liebe schwelgt. Durch die Begegnung mit einer geheimnisvollen Frau erfährt er Überraschendes über die Vergangenheit.

"Das Glück meiner Mutter" ist für Thommie Bayer auch eine kleine persönliche Verneigung vor seiner Mutter, die schon vor vielen Jahren gestorben ist. Entstanden ist das neue Buch bereits vor Corona, die Pandemie spielt also keine Rolle. Wohl aber für Bayers Arbeiten.

Während des ersten Lockdown schrieb er in Rekordzeit die Erst-Version eines neuen Buches. Das liege wohl daran "zuhause festgeklebt zu sein", vermutet Bayer, obwohl er als Schriftsteller ja auch schon vor Corona im Homeoffice gearbeitet hat. Dieses Corona-Buch wird aber vermutlich erst in eineinhalb Jahren erscheinen.

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