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Täglich ist zu lesen und hören: in der Corona-Pandemie soll mehr getestet werden. Ab dem 22. Februar etwa in baden-württembergischen Kindergärten und Grundschulen. Der Schulkindergarten für körperbehinderte und förderungsbedürftige Kinder in Offenburg geht schon jetzt in diese Richtung.

Im Offenburger Schulkindergarten für körperbehinderte und förderungsbedürftige Kinder werden sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort zweimal die Woche getestet. Das übernimmt der Casa Intensivpflegedienst mit Sitz in Freiburg, der ohnehin mit dem Schulkindergarten zusammenarbeitet und täglich vor Ort ist.

Elke Franke vom Schulkindergarten in Offenburg ist bereit. Sie sitzt auf einem Stuhl. Es ist ihr erster Coronatest. Katharina Methodiewa vom Casa Intensivpflegedienst – von oben bis unten eingehüllt in Schutzkleidung – schreitet zur Tat. Tag für Tag arbeitet Elke Franke ganz eng mit den behinderten Jungen und Mädchen zusammen. Ohne Maske. Sie ist froh, dass sie und ihre Kolleginnen jetzt zweimal die Woche einen Schnelltest machen können. Denn natürlich können auch die Kinder die rund 30 Fachkräfte anstecken und die, die gerade ihr freiwilliges soziales Jahr dort absolvieren. 50 förderungsbedürftige Kids werden im Offenburger Schulkindergarten täglich betreut. Nur zwei Kinder fehlen derzeit. Sonst sind alle da.

Katharina Methodiewa vom Casa Intensivpflegedienst in Freiburg arbeitet ebenfalls täglich in der Einrichtung. Sie ist als Pflegerin für die Kinder da und befürwortet die Tests. Zwischen sechs und sieben Euro kostet dort ein Schnelltest. Die ganze Aktion ist also gar nicht so teuer. Irgendwann sollen sich die Fachkräfte dann selbst testen, so Jochen Weis vom Casa Intensivpflegedienst am Montag.

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