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Sie sind in aller Munde: Schnelltests. Viele meinen, dass sie eine große Unterstützung wären im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Aber bisher dürfen Privatpersonen nur drei dieser Tests anwenden.

Franz Maier aus Freiburg hat Corona-Schnelltests - und seit November einen Auftrag dafür von der Bundesregierung. Aber zugelassen seien diese Tests bisher nur in Krankenhäusern, Arztpraxen, Altenheimen, systemrelevanten Betrieben, Verkehrsgewerbe, Wasserversorgung, Lebensmittelindustrie, sagt Maier. Und ausführen darf die Schnelltests bisher nur geschultes Personal. "Der Privatmensch darf diese Tests noch nicht verwenden", so Maier.

Vieles spricht dafür

Einfache Technik, hohe Qualität, schnelles Ergebnis - vieles spricht laut Maier und Experten vom Paul-Ehrlich-Institut für diesen Test.

"Das ganze Thema hätte man schon vor vier Wochen angehen können, ist meine Meinung."

Sibylle Koch, Apothekerin aus Freiburg

Auch zum Schulstart waren Schnelltests wie der aus Freiburg im Einsatz. Apotheker Carsten Baumann hat an einer Schule in Oberried Kinder getestet, er hat einen sogenannten Spucktest verwendet. Und auch dieser Test ist für Laien noch nicht zugelassen. Das könnte sich aber bald ändern. In anderen Ländern wie Österreich ist das schon gängige Praxis.

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