STAND

Einzelhändler machen - wie Gastronomen und viele andere - gerade harte Zeiten durch. Seit dem 16. Dezember sind die Geschäfte geschlossen. Ein kleiner Lichtblick: Seit Montag dürfen Waren wieder online bestellt und vor Ort abgeholt werden. Einige Händler in Offenburg wollen sich daran beteiligen.

Hoffnung auf hohe Einnahmen haben sich die Einzelhändler deshalb aber nicht. In der Offenburger City wurde deshalb parallel eine Aktion gestartet: Einige Geschäfte haben ihre Schaufenster dunkel abgeklebt, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Ziemlich frustriert steht Markus Plugge vor dem Modehaus Zinser in der Offenburger Innenstadt. In den großen Schaufenstern hängen graue Folien, drinnen ist sowieso kein Mensch und wie lange der Lockdown noch dauert, weiß der Geschäftsführer auch nicht. Klar ist nur: In den nächsten drei Wochen wird sich an dieser Situation nichts ändern.

Immerhin: Die Ware kann seit Montag nicht nur im Internet wieder bestellt und geliefert, sondern auch vor Ort abgeholt werden. "Click & collect" nennt sich das. Das Modehaus Zinser in Offenburg werde sich beteiligen, sagt Geschäftsführer Markus Plugge.

Arg optimistisch klingt Plugge allerdings nicht. Dennoch, auch andere Einzelhändler in Offenburg wollen sich an "click & collect" beteiligen. Es sei zumindest eine kleine Hoffnung, so Achim Kirsche, Geschäftsführer der City-Partner.

Achim Kirsche weiß von so manchem Einzelhändler, dass er diesen zweiten Lockdown finanziell wohl nicht überleben wird. Im Internet bestellen und vor Ort abholen – das könne letztlich kein "analoges" Geschäft retten. Die Lage im Einzelhandel bleibt also weiter angespannt.

Mehr zum Thema

Warten auf Corona-Hilfen: Gastronomen in ungewisser Zeit

Seit Anfang November sind die Restaurants nun schon geschlossen. Seit dieser Woche geht der Lockdown in die neue Runde. Verschärfte Maßnahmen sollen nun erstmal bis Ende Januar gelten. Für die Gastronomie bedeutet das weiter: keine Gäste im Lokal.  mehr...

STAND
AUTOR/IN