Trauergottesdienst in Stadtkirche

Offenburg nimmt Abschied von Wolfgang Schäuble

Stand

Wolfgang Schäuble wird heute zu Grabe getragen. Seine Weggefährten nehmen in einer großen Trauerfeier von ihrem Freund und Vorbild Abschied.

Viele Blumenkränze liegen vor der Stadtkirche, sie haben verschiedene Farben von weiß bis orange.
Vor der Evangelischen Stadtkirche in Offenburg erstreckte sich ein Meer an Blumenkränzen. Es waren weit mehr Kränze gebracht worden, als neben dem Sarg im Chorraum der Kirche Platz hatten.
Eine Ehrenformation von Soldaten steht vor der Stadtkirche Spalier. Sie tragen Waffen in ihren Armen und Uniform.
Eine Ehrenformation der Bundeswehr mit Soldatinnen und Soldaten aller Waffengattungen erwiesen dem langjährigen CDU-Politiker in Offenburg die letzte Ehre.
Auf den Plätzen liegen Liedhefte bereit, auf ihnen ist ein Foto von Wolfgang Schäuble abgedruckt.
Um 11 Uhr begann der Trauergottesdienst unter der Leitung von Heike Springhart, der Bischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Viele Gäste in bedeckter Kleidung strömen in die Stadtkirche
Ab 10 Uhr war Einlass in die Evangelische Stadtkirche, zuerst nur für die geladenen Trauergäste. Zu den ersten bekannten Gesichtern gehörten etwa der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der ehemalige Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU).
Viele Gäste in bedeckter Kleidung strömen in die Stadtkirche
Traditionell in Tracht: Vor der Evangelischen Stadtkirche fanden sich am Freitagmorgen die ersten Trauergäste ein.
Mann mit Brille und dunklem Anzug steht neben den unzähligen Blumenkränzen, die vor der Stadtkirche aufgereiht wurden.
Gegen 10:30 Uhr erreichte der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz die Stadtkirche. Während des Gottesdienstes saß Merz in der ersten Reihe.
An weißen Tischen stehen Menschen in mehrfarbigen Uniformen. Vor ihnen eine Leinwand, auf der der Gottesdienst übertragen wird.
In die Reithalle im Kulturforum in Offenburg wurde der Trauergottesdienst live übertragen.
Die Straßen rund um die Stadtkirche sind mit silbernen Geländern abgesperrt. Dahinter stehen einige Menschen.
Hunderte Menschen säumten die Straße vor der Stadtkirche, in der der Trauergottesdienst um 11 Uhr begonnen hatte.
In der Kirche sitzen viele Leute, vorne am Rednerpult steht ein Mann mit weißen Haaren. Neben ihm ein Sarg mit Bundesflagge.
BW-Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ehrte Schäuble in seiner Rede als einen Menschen, der bis vor kurzem noch so wach und aktiv gewesen sei.
Sechs Soldaten tragen den Sarg von Wolfgang Schäuble aus der Kirche. Den Weg Reihen Soldaten der Bundeswehr.
Nach dem Trauergottesdienst wurde der Sarg aus der Evangelischen Stadtkirche geleitet.
Sechs Soldaten tragen den Sarg von Wolfgang Schäuble aus der Kirche. Den Weg Reihen Soldaten der Bundeswehr.
Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr stellten den Sarg ab. Musikalisch begleitet wurden sie unter anderem von dem Heeresmusikkorps aus Koblenz.
Nach dem Gottesdienst wird der Sarg zum Friedhof begleitet.
Den Trauerzug führten die Soldatinnen und Soldaten mit den Blumenkränzen und Orden an. Ihnen folgten die Sargträger - mit Wolfgang Schäubles Sarg in der Mitte. Direkt hinter dem Sarg gingen die Familie und die Ehrengäste.
Nach dem Gottesdienst wird der Sarg zum Friedhof begleitet.
Den Trauerzug begleiteten auch die Reiterinnen und Reiter der Bundespolizei.
Neben dem Grab steht die Familie von Wolfgang Schäuble, vor ihnen steht ein Mann mit großere Brille und schüttelt die Hände.
Am Grab von Wolfgang Schäuble kondolierten die Trauergäste der Familie. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) sprach sein Beileid aus.

Großer Abschied für einen großen Staatsmann: Die Stadt Offenburg (Ortenaukreis) erweist Wolfgang Schäuble am heutigen Freitag, 5. Januar 2024, die letzte Ehre und richtet für ihren Ehrenbürger einen mehrstündigen Trauerakt aus. Hunderte Gäste werden erwartet. Nach einem Trauergottesdienst und einem Trauerzug durch die Stadt wird der langjährige CDU-Bundespolitiker und ehemalige Bundestagspräsident auf dem Waldbachfriedhof beigesetzt.

Stand
Autor/in
SWR