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Geschlossene Grenzen, Menschen, die sich nicht besuchen dürfen: Was lange undenkbar schien, ist seit der Corona-Pandemie trauriger Alltag. Ein Basler Fotograf hat diese Szenen festgehalten.

Neue Barrieren dort, wo Grenzen vergessen schienen. Trennung für Paare, Familien, Freunde. Tiefe Einschnitte, die der Basler Fotograf Roland Schmid festgehalten hat. Er wollte die andere Seite zeigen: "Ich denke das ist einfach eine ziemlich andere Sichtweise auf die Pandemie - im Gegensatz zu all diesen Bildern von leeren Städten, den Särgen, sterbenden Menschen und Maskenbildern", sagt Schmid. Er ist für den World Press Photo Award nominiert.

Mehr Fotografien im Video:

Improvisation ist nötig

Um eigentlich offene Grenzen plötzlich zu verschließen, mussten Behörden kräftig improvisieren. Roland Schmids Fotos zeigen, wie kreativ die Menschen damit umgegangen sind. Eines seiner Bilder zeigt Sabrina aus der Schweiz und ihren Freund Tavor aus Wiesbaden. Die beiden haben sich coronakonform getroffen: Sie liegen je auf ihrer Seite der Grenze, über ihnen das Flatterband, das die Behörden notdürftig angebracht haben. Die Grenze markiert sogar auf der Picknickdecke ein Filzstift-Strich.

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