Basler Forscher finden heraus: Kuscheltiere sind kein richtiger Ersatz für echte Therapietiere (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance)

Sozialkontakt und Hirnaktivität

Basler Forschung: Kuscheltiere können Therapietiere nicht ersetzen

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Katharina Seeburger

Bei Stress-Therapien oder Depressionen ersetzen Kuscheltiere die echten nicht wirklich. Das ermittelten Forschende der Uni Basel.

Die Forschergruppe der Universität in Basel hatte untersucht, ob sich etwa Kuscheltiere auf unser Wohlbefinden ähnlich positiv auswirken, wie echte und damit lebendige Haus- oder Therapietiere. Dazu hatten sie die Hirnaktivität von Menschen gemessen, während sie diese in Kontakt zu einem richtigen Hund brachten und im Vergleich zu einem etwa gleich großen Plüschlöwen.

Macht Sozialkontakt zu echtem Tier Hirnaktivität nachhaltiger?

In beiden Fällen sei der "präfrontale Kortex" im Hirn aktiver geworden. Er ist ein Teil des Frontallappens der Großhirnrinde, in dem soziale und emotionale Interaktionen verarbeitet werden. Im Kontakt mit dem echten Hund war die Hirnaktivität aber stärker und hielt danach länger an, so das Forschungsteam. Das könne dem Aufbau einer sozialen Bindung zu dem echten Tier zusammenhängen.

Hundewelpe (Foto: picture alliance/dpa | Insa Kohler)
picture alliance/dpa | Insa Kohler
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