Autobahnumfahrung von Straßburg eingeweiht

Umfahrung soll Straßburger Luft verbessern

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Im Elsass wurde die Umfahrung von Straßburg eingeweiht. Das Autobahnprojekt wurde mehrfach erfolglos angefochten. Straßburg erhofft sich dadurch Fortschritte bei der Luftqualität.

Im Elsass ist der neue Autobahnabschnitt A355 bei Straßburg offiziell eröffnet worden. Für Transit-Lastkraftverkehr ist diese mautpflichtige, neue Strecke künftig die einzige Option.

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Während der südlichste der drei Abschnitte noch umsonst befahren werden kann, variieren die Preise für die beiden anderen Abschnitte stark. Sie sind abhängig von der Art des Fahrzeugs und der Uhrzeit, zu der die 24 Kilometer lange Autobahn genutzt wird.

Widerstand gegen Umfahrung

Gegen den Bau hatte es erbitterten Widerstand gegeben, weil der Umfahrung große Waldstücke zum Opfer fielen. Gebaut wurde trotzdem. Die neue Umfahrung soll Straßburg von Staus und Luftverschmutzung befreien. Lastkraftfahrern drohen happige Bußgelder, wenn sie weiterhin die bisherige Stadtautobahn benutzen.
Auch bei der Einweihung der neuen Autobahnumfahrung von Straßburg haben die Gegner erneut protestiert.

Hohe Kosten für Spediteure

Die hohen Mautpreise machen die neue Autobahn in Frankreich zur landesweit teuersten Strecke. Das dürfte das Ende des bisherigen Ausweichverkehrs von Lastwagen bedeuten, der auch aus Deutschland durch das Elsass fließt. Wegen der hohen Kosten stöhnen bereits Spediteure im Elsass und in Südbaden.

Die ganze Sendung finden Sie hier: SWR Aktuell Baden-Württemberg mit Dreiland-Aktuell, Anfangszeit 04:42

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SWR