Dichte Rauchwolken nach Raketenangriff auf Lwiw, die Partnerstadt von Freiburg (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire | Pavlo Palamarchuk)

Generatoren für Notstrom

Freiburg unterstützt Lwiw nach Raketenangriff

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Peter Steffe, Anita Westrup

Die Stadt Freiburg schickt Generatoren für die Notstromversorgung nach Lwiw. Die ukrainische Partnerstadt war am Dienstag eines der Ziele russischer Raketen.

Die Partnerstadt in der Ukraine sei nach dem Raketenangriff dunkel, die Versorgung mit Warmwasser sei sehr schwierig. Das wurde Günter Burger berichtet, der Freiburgs Städtepartnerschaften koordiniert, wie er im Gespräch mit dem SWR sagte.

SWR-Reporterin Anita Westrup berichtet über Freiburgs Unterstützung:

Fünf Stromgeneratoren auf dem Weg nach Lwiw

Burger freut sich, dass Freiburg der Stadt im Westen der Ukraine schnell und effektiv helfen kann. Fünf Generatoren sollen kommende Woche auf Lastwagen verladen werden und spätestens in der letzten Novemberwoche in Lwiw ankommen.

Das Geld für die Generatoren kommt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Insgesamt seien es 1,1 Millionen Euro Fördermittel.

Eine Person sei beim Angriff am Dienstag verletzt worden

Auch Andryi Sadovyi, der Bürgermeister von Lwiw, sprach am Dienstagabend von einer sehr schwierigen Situation. Etwa 80 Prozent der Stadt seien ohne Strom, teilte er über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Bei einem der Raketentreffer am Dienstag sei eine Person verletzt worden, so Lwiws Bürgermeister. Auch der Personennahverkehr sei wegen fehlenden Stroms zusammengebrochen, hieß es. Welche Infrastruktur genau in der Stadt nahe der polnischen Grenze getroffen worden sei, könne man nicht sagen. Bereits am Dienstagabend setzten Einsatzkräfte Dieselgeneratoren ein, um Strom für die Notversorgung zu erzeugen.

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