Schwerer Busunfall in Vöhrenbach Auto stößt mit Reisebus zusammen

Ein Pkw ist in Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) mit einem Reisebus mit britischen Schülern kollidiert. Mehrere Schüler und die Busfahrer wurden verletzt, der Pkw-Fahrer schwer.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Der schwere Unfall ereignete sich am Montagvormittag gegen 9:15 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine Schülergruppe aus Großbritannien mit ihrem Bus auf dem Weg in Richtung Vöhrenbach. Etwa 200 Meter vor dem Ortsende geriet plötzlich ein entgegenkommender älterer Audi-Fahrer aus dem Ortenaukreis aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.

90-jähriger Pkw-Fahrer wurde eingeklemmt

Zwar versuchte der Busfahrer noch auszuweichen, es kam jedoch trotzdem zu einem heftigen Zusammenstoß, bei dem das Auto gegen die Leitplanke geschleudert und der 90-jährige Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr Vöhrenbach konnte den Unfallverursacher nur mit schwerem Gerät aus seinem völlig deformierten Audi befreien. Er ist von einem Notarzt transportfähig versorgt und dann mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden.

Mindestens acht Schüler wurden verletzt

In dem Reisebus saßen 79 Personen, die Mehrzahl davon Schüler zwischen 13 und 15 Jahren. Von ihnen wurden ersten Angaben zufolge acht verletzt. Auch der Fahrer und Beifahrer des Reisebusses erlitten Verletzungen –die Verletzten wurden in die umliegenden Kliniken gebracht. Die unverletzten Kinder stehen unter Schock und werden von Helfern des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes betreut. Die Jugendlichen und ihre Betreuer machen zurzeit Ferien im Schwarzwald. Sie waren unterwegs zu einem Ausflugsziel, als der Unfall geschah.

Auch schweizer Luftrettung im Einsatz

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Vöhrenbach, der Rettungsdienst mit mehreren Notärzten sowie einem leitenden Notarzt, dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes und die Luftrettung Rega aus der Schweiz. Die Verkehrspolizei aus Zimmern hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch ein Sachverständiger mit der Unfallrekonstruktion beauftragt.

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