Uniklinik Freiburg Neue Gentherapie gibt Krebspatienten neue Hoffnung

Neuartige Gentherapien geben den Ärzten völlig neue Möglichkeiten an die Hand. Eine davon ist die "Car-T-Zellentherapie", mit ihr arbeitet etwa die Universitätsklinik in Freiburg.

Neue Hoffnung für Krebspatienten – diesen Satz hat man schon oft gehört, aber möglicherweise steht die Krebstherapie tatsächlich vor einem großen Schritt. Statt mit Chemotherapie werden in der Freiburger Uniklinik mit dem Immunsystem der Patienten die Krebszellen zerstört. Dabei werden dem Patienten die sogenannten T-Zellen entnommen und fit gemacht, Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören.

Dauer

Die "Car-T-Zellentherapie" ist derzeit in Europa nur für ganz spezielle Formen des Lymphdrüsen-Krebses und Blutkrebses zugelassen. Weil das Verfahren sehr teuer ist und die behördlichen Auflagen extrem hoch sind, gibt es nur sehr wenige Labore, die überhaupt die Zertifizierung haben solche Car-T-Zellen herzustellen. In Deutschland wurden bisher erst rund 50 Patienten so behandelt. Doch Ärzte sind sehr zuversichtlich, dass diese neue Gentherapie in Zukunft auch gegen andere Krebsarten helfen könnte.

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