Umweltschädliches Kunststoff-Granulat Kunstrasen auf Sportplätzen setzt Mikroplastik frei

Kunstrasen-Plätze sind kostengünstig, leicht zu pflegen und ganzjährig bespielbar. Das darauf verstreute Kunststoff-Granulat aus geschredderten Altreifen belastet aber die Umwelt.

Rund 35 Tonnen Kunststoff-Granulat werden auf jedem Kunstrasen-Platz ausgebracht, um das Spielfeld abzufedern. Die winzigen Plastik-Körnchen werden allerdings mit der Zeit vom Fußballplatz abgetragen und verteilen sich nach und nach in der Umgebung und im Grundwasser.

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Nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts in Oberhausen gelangen so jedes Jahr rund 11.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt. Das ist sieben Mal so viel wie durch die oft kritisierte Kosmetikindustrie. Die EU überlegt daher, dieses Kunststoff-Granulat zu verbieten. Das Land Baden-Württemberg jedenfalls will die bisherigen Zuschüsse dafür streichen.

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