Trinationaler Kirchentag in Mulhouse Konfessionsübergreifendes Treffen gläubiger Menschen

Mehrere hundert Christen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz sind am Wochenende zu einem ökumenischen, trinationalen Kirchentag im elsässischen Mulhouse zusammengekommen.

"Wo ist dein Bruder, wo ist deine Schwester?" Es ist das Motto des trinationalen Kirchentags, der sich um die Themen Brüderlichkeit, Toleranz und Solidarität drehte.

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Unter den Besuchern auch Christine Feld und ihre Töchter Lilo und Emmi aus Lörrach: "Die Grenze ist irgendwie da. Die Kirche ist eingeteilt in Bezirke, man bewegt sich in der Regel im eigenen Bezirk. Und da ist es schön, die Möglichkeit zu haben, mal da rauszugehen und sich zu treffen und kennenzulernen." Gelegenheit dazu gab es genug auf dem länder- und konfessionsüberschreitenden Kirchentag, der bereits zum fünften Mal stattfand.

Andere Christen aus dem Dreiländereck treffen und sich über die zentralen Themen austauschen. Fragestellungen um den Anderen, das Verhalten Ausländern und Flüchtlingen gegenüber, Toleranz und Solidarität als gesellschaftliche Grundwerte standen im Mittelpunkt des trinationalen Kirchentages. Stephan Burger, Erzbischof von Freiburg: "Und natürlich auch dafür zu werben und nochmal zu schauen, was das Trennende eigentlich ausmacht. Und wo wir füreinander auch Verständnis aufbringen müssen, wo wir noch einen gemeinsamen Weg vor uns haben. Ja, diese verschiedenen Glaubensaspekte zu beleuchten, den Anderen besser verstehen zu lernen. Ich denke, dazu trägt ein solcher Tag auch wesentlich bei."

Trennendes und Verbindendes entdecken, diskutieren und Anderes kennenlernen – Christine Feld und ihre Töchter wollen sich darauf auch wieder in drei Jahren einlassen, beim nächsten trinationalen Kirchentag.

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