Suchaktion am Rhein abgeschlossen Viertes Todesopfer nach Bootsunglück geborgen

Nach dem Schlauchbootunglück vergangenen Donnerstag auf dem Rhein südlich von Straßburg ist am Dienstagnachnittag die Leiche eines vermissten Mädchens geborgen worden.

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Die deutsch-französische Wasserschutzpolizei hat die Kinderleiche am deutschen Ufer bei Schwanau-Ottenheim aus dem Wasser geholt. Spaziergänger hatten den leblosen Körper dort entdeckt. Schon am Donnerstag waren am Rhein drei Tote geborgen worden, zwei Erwachsene und ein Mädchen. Ein weiteres wurde vermisst und mit einem Großaufgebot von Polizisten auch per Boot, Hubschrauber und Drohnen auf beiden Seiten des Rheins gesucht. Mit dem Fund der Leiche am Dienstagnachmittag herrscht nun traurige Gewissheit.

Ein Schlauboot an einem Flusswehr (Foto: Kamera24)
Das Schlauchboot, mit dem die vier Insassen im Rhein bei Gerstheim gekentert sind. Kamera24

Hintergrund des Bootsunglücks

Das Schlauchboot mit vier Menschen an Bord war am Himmelfahrtstag an der Schleuse von Gerstheim südlich von Straßburg gekentert. Bereits am Donnerstag nach dem Unglück waren drei Tote gefunden worden, unter ihnen ein sechs Jahre altes Mädchen. Zu der Touristen-Gruppe zählten nach Angaben der Polizei sieben Menschen, drei waren an Land geblieben. Die Gruppe soll aus Offenburg gekommen sein.

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