Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos. (Foto: SWR)

Trotz Umweltplakette Cri'Air Schadstoffbelastung in Straßburg weiterhin zu hoch

Straßburg kann die EU-Grenzwerte für den Luftschadstoff Stickstoffdioxid entlang der wichtigen Verkehrsachsen nach wie vor nicht einhalten. Das haben Vertreter der Eurometropole eingeräumt.

In Sachen Luftverschmutzung gehört die Eurometropole zu den zwölf Problemzonen Frankreichs, die dem Land im vergangenen Jahr eine Klage der EU-Kommission einbrachten. Vor allem Stickstoffdioxid, das durch den Straßenverkehr verursacht wird, mache unverändert Probleme, hieß es in einer Pressekonferenz am Montag.

Umweltplakette "Crit'Air" hilft nur bedingt

Doch auch die Feinstaub-Belastung in der Stadt stufen Experten der Institution Atmo Grand-Est vor allem im Winter als gesundheitsschädlich ein. Neben Autos und Lkw seien dafür vor allem Holzöfen in Privathaushalten sowie Industrie und Landwirtschaft verantwortlich. Die Einführung der Umweltplakette "Crit’Air" helfe nur bedingt, die Sitution zu verbessern.

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