Nach der großen Trockenheit Wasser für Schneekanonen wird knapp

Noch immer sind die Folgen der großen Trockenheit zu spüren. In den Vogesen gilt weiterhin das Verbot, Wasser aus Flüssen zu entnehmen. Ein Problem für die Betreiber von Schneekanonen.

Dauer

Für ein paar Schneeflecken hat es bisher gereicht im Skigebiet von La Bresse in den Vogesen. Die Beschneiungsanlagen können erst jetzt, da es richtig kalt geworden ist, anlaufen. Dafür braucht es Energie und vor allem viel Wasser. Stellt sich die Frage, ob man nach Monaten der Trockenheit das wenige Wasser wirklich für Kunstschnee verwenden soll?

Derzeit noch wenig Probleme

Nach Ansicht von Nathalie Kobs vom französischen Umweltamt in der Region ist das derzeit kein Problem. " Wir haben im Moment genügend Reserven", sagt sie. "Wenn die Bescheneiungs-Anlagen in Betrieb gehen, wird es das Niveau der Quellen und Bäche kaum beeinflussen.“

Ohne Beschneiung geht nicht viel

Schneekanonen – mittlerweile unverzichtbar in den Skigebieten. In den Vogesen hat jedes Skigebiet seine eigene Quelle. In La Bresse ist es der Stausee "La Lande". Hier wird Strom produziert und Kunstschnee, bisher reicht das Wasser nach Ansicht von Jerome Mathieu, von der Gemeindeverwaltung Bresse. Und im Schwarzwald ist die Situation ähnlich. Die Wasserspeicher sind zwar so weit gefüllt, dass es für eine minimale Grundbeschneiung reicht. Wenn es aber weiterhin so trocken bleibt, wird das Wasser knapp für den Kunstschnee.

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