Rheinfelden Geplanter Rheinsteg gefährdet

Der geplanten Fußgängerbrücke zwischen dem deutschen und schweizerischen Rheinfelden droht möglicherweise das Aus. Auf die europaweite Ausschreibung hätten nur zwei Anbieter reagiert. Die beiden Offerten lagen nach Angaben des Leiters des Tiefbauamtes Rheinfelden fast 70 Prozent über den berechneten Kosten. Ein Teil der Mehrkosten hänge mit der guten Baukonjunktur zusammen. Denn die große Nachfrage treibe die Preise in die Höhe. Schuld an der Kostensteigerung sei aber offenbar auch das zuständige Ingenieurbüro. Bei seiner Preisgestaltung für die Brücke hatte es den Windkanaltest und die entsprechenden Folgekosten unterschlagen. Erst als die Ausschreibung bereits lief, habe sich herausgestellt, dass die Brücke viel massiver gebaut werden müsse.

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