Pratteln (Schweiz) 300 römische Silbermünzen gefunden

Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kantonsarchäologie Baselland hat bei Pratteln 300 Silbermünzen aus der Römerzeit gefunden. Nach Angaben der Behörde handelt es sich um einen der größten Silberfunde in der Schweiz. Die meisten Silbermünzen stammen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Das älteste Stück ist unter Kaiser Nero geprägt worden. Alle Münzen seien in einem sehr guten Zustand, heißt es. Teilweise seien sie sogar noch prägefrisch. Der heutige Wert der Silberschatzes, lasse sich nicht beziffern, so ein Experte. Zur Römerzeit entsprach er ungefähr dem halben Jahreslohn eines Legionärs. Wer den Silberschatz bei Pratteln vergraben hat, ist bislang unklar. Vermutlich wollte der Besitzer seine Barschaft vor Dieben schützen. Nach Angaben des Kantonsarchäologen würden die Silbermünzen nun restauriert und genauer bestimmt. Danach sollen sie im Kantonsmuseum in Liestal ausgestellt werden.

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