Lörracher Fridolin-Schule war aus Sicherhseitsgründen drei Wochen lang geschlossen (Foto: SWR, Matthias Zeller)

Nach Schwelbrand geschlossen Lörracher Fridolin-Schule ist wieder geöffnet

Die aus Sicherheitsgründen geschlossene Lörracher Fridolin-Schule ist seit Mittwoch wieder geöffnet. Darauf haben sich die Stadt Lörrach, die Elternvertretung und die Schulleitung verständigt.

Die größte Lörracher Grundschule mit 320 Schülern war über drei Wochen lang größtenteils geschlossen. Ein Schwelbrand auf der Mädchentoilette hatte die Rektorin Mitte Oktober dazu veranlasst, die Schule aus Sicherheitsgründen und gegen den Willen der Stadt zu schließen. Nur im kleinen Schulgebäude konnten eine Vorbereitungsklasse sowie zwei erste Klassen unterrichtet werden.

Gefahrenpunkte durch Fangnetze abgesichert

Auf dem Dach der Lörracher Fridolin-Schule sind nun als eine erste Sofort-Maßnahme Fangnetze angebracht worden. Sie sollen verhindern, dass erneut Dachschindel in den Schulhof fallen. Überprüft und als sicher eingestuft wurden die ebenfalls durch Fangnetze abgesicherte Decke der Sporthalle und die Elektro-Installationen. Nun können die Grundschüler, die vorübergehend in eine andere Schule ausweichen mussten, wieder in ihr Schulhaus zurückkehren.

Sanierung soll 2023 abgeschlossen sein

Dass die Fridolin-Schule umfänglich sanierungsbedürftig ist, hat der parteilose Lörracher OB Jörg Lutz nach der Schließung bescheinigt. Allerdings müsse die Finanzierung erst noch sichergestellt werden. Aus diesem Grund und wegen Umfang und Aufwand werde die Sanierung voraussichtlich bis zum Jahr 2023 dauern, so der OB.

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