Mehr Transparenz für Kunden Freiburger Molkerei liefert Milch-Infos per QR-Code

Woher kommt eigentlich die Milch, die wir im Supermarkt kaufen? Die Schwarzwaldmilch aus Freiburg geht zu dieser Frage jetzt ganz neue Wege – die digitale Technik macht es möglich.

Bisher weiß der Verbraucher höchstens, wo die Milch abgefüllt wurde, die er kaufen will. Mit einem kleinen QR-Code auf dem Packungsdeckel liefert Schwarzwaldmilch neuerdings genaue Informationen über den Weg der Milch, von der Kuh bis in die Packung.

Dauer

Die Kühe auf dem Jungbauernhof bei Kirchzarten werden nur mit frischem Gras oder Heu gefüttert – ihre Milch wird als sogenannte Bio-Heumilch verkauft. Der besondere Clou dabei: Hof und Uhrzeit werden schon bei der Abholung durch den Tankwagen gespeichert und später auf dem Deckel der Milchpackung als so genannter QR-Code wiedergegeben. Kunden können mit ihrem Smartphone diese Informationen ganz einfach wieder abrufen, indem sie den QR-Code abscannen.

Damit das funktioniert, erhält jede Milchpackung bei der Abfüllung einen eigenen QR-Code, in ihm stecken die aktuellen Daten zur Milch: Wo und wann wurde sie abgeholt, wie weit war die Transport-Strecke, welche Höfe waren beteiligt – mit dieser Transparenz will die Molkerei beim Kunden punkten.

Die Daten abzurufen funktioniert mit jedem normalen Smartphone. Auch über die beteiligten Milchbauern gibt es hierbei Informationen. Der Jungbauernhof ist einer von zwölf Höfen im Schwarzwald, die sich an dieser Art der Rückverfolgung beteiligen. Für die Bauern bedeutet es kaum Mehraufwand und der Kunde kann sich am Ende sicher sein, woher die von ihm gekaufte Milch tatsächlich stammt.

STAND