Ein vierstöckiges Gebäude hinter einer Mauer (Foto: SWR, Matthias Zeller)

Geschlossene Lörracher Grundschule Fridolinschule: Sanierung dauert noch bis 2023

Die Sanierung der Lörracher Fridolinschule wird die Stadt vermutlich mindestens zehn Millionen Euro kosten. Und sie wird wohl erst in ein paar Jahren abgeschlossen sein.

"Dass die Schule sanierungsbedürftig ist, das ist vollkommen unstrittig", bekräftigte Lörrachs Oberbürgermeister Jörg Lutz (parteilos) am Dienstag noch einmal. Bisher sei allerdings kein Geld dafür da gewesen. Bis die Finanzierung gesichert und ein längerfristiges Ausweichquartier für die Schüler organisiert sei, dauere es, so Lutz: "Nach heutigem Stand der Dinge wird's 2023 werden" bis die Schule saniert sei. In den kommenden Wochen will die Stadt zumindest das marode Schuldach gegen herabfallende Ziegel absichern.

Nur die Erstklässler durften wieder zurück

Die aus Sicherheitsgründen geschlossene Lörracher Fridolinschule war am Dienstagmorgen für Erstklässler und Schüler der Förderklasse wieder geöffnet worden. Sie wurden im kleineren Gebäude der Schule unterrichtet. Alle anderen Klassen müssen in den kommenden Tagen weiter in die benachbarte Neumattschule pendeln.

Dauer

Das Schuldach ist ein Sicherheitsrisiko

Nachdem die Rektorin am vergangenen Donnerstag die Fridolinschule wegen Sicherheitsbedenken geschlossen hatte, überprüfte ein Gutachter das Dach des Hauptgebäudes und der Sporthalle sowie die Elektroleitungen. Ergebnis: Das Schuldach genügt nicht den Sicherheitsstandards. Daher sollen nun spezielle Dachfangnetze angebracht werden. Aufgrund der Lieferzeiten könnte dies bis zu vier Wochen dauern. Vergangenes Jahr fielen mehrere Dachschindeln auf den Schulhof. Eine davon landete nur knapp neben einem Schüler. Vor kurzem hatte ein Schwelbrand einer Neonröhre auf der Schultoilette für einen Feuerwehreinsatz gesorgt.

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