Klimaschutz-Management in der Region Rheinfelden bildet Flüchtlinge zu Ressourcen-Scouts aus

Die Stadt Rheinfelden hat Flüchtlinge als "Ressourcen-Scouts" ausgebildet. Sie beraten andere Flüchtlinge darin, wie sie gezielt Strom sparen können – in der jeweiligen Landessprache.

Franziska Kennemann von der Energieagentur Südwest war eine Ausbilderin der Rheinfelder Ressourcen-Scouts. Im SWR hat sie die Ausbildungsinhalte erläutert: "Wir haben den Teilnehmern zunächst grundsätzliche Tipps und Tricks gegeben, wie sie Energie sparen können in ihrem eigenen Alltag und in ihrem eigenen Haushalt. In einer zweiten Stufe haben wir dann die Scouts ausgebildet, dass sie selber in Haushalte gehen und diese Tipps weitergeben können." Und das in ihrer jeweiligen Landessprache, etwa arabisch, kurdisch oder persisch. Aber auch in englisch oder deutsch – wie die Auszubildenden das möchten, so Kennemann.

Dauer

Kommunen und Städte entwickeln Interesse an Ressourcen-Scouts

Für das Modellprojekt haben die Berater einen mehrwöchigen Kurs absolviert, die Kurse sollen auch in anderen Kommunen angeboten werden. In den Landkreisen Lörrach und Waldshut sei man noch auf der Suche nach Kommunen, die Interesse an diesem Projekt haben. Sie sei allerdings mit einigen bereits im Gespräch, berichtet Franziska Kennemann, freue sich aber auf noch weitere Interessenten. Außerdem hat es bereits auch einige Anfragen von anderen Klimaschutz-Managerinnen und anderen Städten außerhalb des Landkreises gegeben, die in dieser Thematik aktiv werden wollen.

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