Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau "Bezahlbarer Wohnraum ist eine soziale Verpflichtung"

Die städische Wohnungsbaugesellschaft Stadtbau will im neuen Freiburger Stadtteil Dietenbach 1.000 Wohneinheiten erstellen. Wohnraum, der bezahlbar ist, so Geschäftsführer Klausmann.

Mit dieser Planung wolle man einen Teil dazu beitragen, der Wohnungsnot im Raum Freiburg entgegenwirken. Auch zum 100-jährigen Bestehen der Gesellschaft, habe sich das Kerngeschäft der Stadtbau nicht geändert, sagte deren Geschäftsführer Ralf Klausmann am Freitag im SWR. Nach wie vor gebe es einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum und genau dafür gibt es eine kommunale Wohnungsbau-Gesellschaft, die zu 100 Prozent der Stadt gehört. Das heißt, sie ist nicht Gewinn-orientiert, notwendig erzielte Gewinne werden wieder reinvestiert. Mit Blick auf Dietenbach sehe man sich ganz klar in einer sozialen Verpflichtung.

Dauer

Derzeit stehen die Freiburger Stadtverwaltung und die Stadtbau GmbH in der Kritik. Um den Parkplatz am Keidel-Bad zu vergrößern sollen 190 Bäume gefällt werden. Kritiker der Abholzung fordern, dass Parkgebühren für bisherige Stellplätze erhoben, sowie mehr Busverbindungen eingerichtet werden. Ralf Klausmann, Geschäftsführer der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft, die für das Keidel-Bad zuständig ist, hält nichts davon, vorschnell zu handeln. Er rät sich Zeit zu nehmen für ein gutes Gesamt-Konzept, mit dem am Ende alle zufrieden sein können.

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