Der Sitz des Europarates in Straßburg (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Rainer Jensen)

Für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit 70 Jahre Europarat in Straßburg

Der Europarat in Straßburg feiert sein 70-jähriges Bestehen. Am 3. August 1949 traten die Statuten der Ratifikationsurkunde in Kraft. Den Anfang machten zehn Länder.

Unter diesen zehn Länder waren , Großbritannien, Frankreich, Italien und die Benelux-Staaten. Ziel war es, nach den schlimmen Kriegserfahrungen über Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu wachen.

Darüber hinaus wollten die Gründungsländer den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt und die kulturelle Zusammenarbeit fördern. Die Bundesrepublik ist seit 1951 ordentliches Mitglied im Europarat, dem heute 47 Länder angehören.

Die Organisation mit ihrem Sitz in Straßburg besteht unabhängig zur Europäischen Union. Zu den größten Errungenschaften des Europarats zählt die Abschaffung der Todesstrafe.

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