Freiburger Mordfall "Haid" Mordopfer war zentrale Figur im Drogenmilieu

Der Tote im Freiburger Mordfall "Haid" soll eine zentrale Rolle im Drogenhandel in Südbaden gespielt haben. Der 24-Jährige war Mitte Juli erschossen worden.

Nach SWR-Informationen war der Erschossene eine der wichtigen Anlaufstellen für Dealer im Großraum Freiburg. Er soll unter anderem den Nachschub für die Drogengeschäfte in der Stadt organisiert haben. Bei dem Mord im Freiburger Industriegebiet Haid spielt offenbar auch eine große Summe Bargeld eine Rolle - möglicherweise Geld aus Drogengeschäften. Die Rede ist von knapp einer halben Million Euro.

Fundort eines toten 24-Jährigen im Freiburger Industriegebiet Haid (Foto: SWR, Klaus Müller-Williams)
Der Fundort eines toten 24-Jährigen im Freiburger Industriegebiet Haid wurde von der Feuerwehr gereinigt. Klaus Müller-Williams

In dem Fall gibt es zwei Festnahmen. Ein Verdächtiger, ein Freiburger Rechtsanwalt, soll das Geld in seiner Kanzlei aufbewahrt haben. Der 39-Jährige wird mit Geldwäsche in Verbindung gebracht. Daneben spielen wohl auch Verstöße gegen das Waffengesetz eine Rolle.

Auch der zweite Beschuldigte, der ebenfalls in Untersuchungshaft sitzt, soll Verbindungen ins Drogen- und Zuhältermilieu haben. Beide Männer werden verdächtigt, an dem Mord beteiligt zu sein. Ob einer der beiden geschossen hat, will die Polizei aber nicht sagen.

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