Polizeipräsidium Freiburg (Foto: SWR)

War Mord Hinrichtung? Hintergründe im Mordfall Haid in Freiburg immer mysteriöser

Nach SWR-Informationen war das 24-Jährige Opfer eine bekannte Größe in der Drogenszene der Region. Der Mord Mitte Juli im Industriegebiet Haid war möglicherweise eine Hinrichtung.

Zwei Kopfschüsse im Industriegebiet, wahrscheinlich aus nächster Nähe – so bildet sich nach den SWR-Informationen der Tathergang ab. Eine nächtliche Abrechnung zwischen Kriminellen wird angenommen. Im Mordfall Haid geht es um Geldwäsche in großem Stil, Waffen-Schieberei und Drogen-Geschäfte.

Verhafteter Rechtsanwalt: Schreibtisch mit Geheimfach

Neue Informationen in dem Fall gibt es zu einem verhafteten Rechtsanwalt. Die Behörden haben einen Schreiner um Mithilfe gebeten, der für den Rechtsanwalt ein Möbelstück mit einem Geheimfach gefertigt hat. Das schreibt der "Schwarzwälder Bote". Der Schreiner habe den Ermittlern helfen müssen, das Geheimfach zu finden. Was die Kripo in dem Fach fand, ist nicht bekannt.

Koffer mit Bargeld bei Vater des Rechtsanwalts gefunden

Auch der Vater des Rechtsanwalts aus dem Raum Emmendingen wurde vernommen. Beim ihm wurde offenbar ein Koffer mit Bargeld gefunden, den der Mann für seinen Sohn aufbewahrt habe, schreibt die Zeitung.

Zweite Verhaftung: Mann aus dem Zuhälter-Milieu

Neue Informationen gibt es auch zu der zweiten Festnahme im Mordfall Haid. Nach SWR-Recherchen handelt es sich um einen Mann aus dem Zuhälter-Milieu. Er gilt offenbar als gefährlich, weshalb zur Festnahme ein Sonder-Einsatz-Kommando der Polizei eingesetzt wurde.

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