Freiburg Streit um Christopher-Street-Day spitzt sich zu

Anderthalb Wochen vor Beginn des Christopher-Street-Day in Freiburg, gibt es Streit zwischen der Stadtverwaltung und den Veranstaltern. Dabei geht es um die Route, die der Demonstrationszug am 23. Juni durch die Innenstadt nehmen soll. Der Christopher-Street-Day Verein möchte die Teilnehmer samt ihren Lastwagen an diesem Samstag zur Mittagszeit durch die Freiburger Einkaufsmeile ziehen lassen. Dort erhält man im Shoppingrummel die meiste Aufmerksamkeit. Die Stadtverwaltung hat aber der LKW wegen Sicherheitsbedenken. Zudem käme der Straßenbahnverkehr zum Erliegen. Auch die Belange der Händler seien zu berücksichtigen. Deshalb genehmigt die Verwaltung nur eine Route außerhalb der Altstadt, die die Veranstalter aber ablehnen, weil dort zu wenig los sei. Sie fühlen sich ausgegrenzt und prüfen jetzt eine Klage beim Verwaltungsgericht. Ziel ist es, so doch noch die Genehmigung für den Zug durch die Kaiser-Joseph-Straße zu bekommen. Scheitern lassen wollen die Veranstalter den Christopher-Street-Day aber auf keinen Fall.

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