Freiburg Störer einer Demonstration der Pisbruderschaft verurteilt

Das Amtsgericht Freiburg hat einen Mann verurteilt, der mit einer Sitzblockade eine Demonstration der traditionalistischen Piusbruderschaft gestört hatte. Das Gericht verurteilte ihn wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz zu einer Geldstrafe. Das Gericht folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung, unterstützt von der Berliner „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ und dem „Arbeitskreis kritischer JuristInnen“, hatte auf Freispruch plädiert. Die Piusbruderschaft hatte im April 2015 in Freiburg einen sogenannten Marsch für das Leben angemeldet, um gegen Schwangerschaftsabbrüche zu protestieren. Gegner der Gruppierung hatten den Demonstrationszug mit einer Sitzblockade rund 30 Minuten lang aufgehalten.

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