Von der "Mallorca-Party" ins Krankenhaus Partybesucher in Freiburg wohl Opfer von K.o.-Tropfen

Bei einer "Mallorca-Party" auf dem Freiburger Messegelände sind am Samstagabend möglicherweise mehrere Menschen durch K.o.-Tropfen zu Schaden gekommen. Die Polizei ermittelt.

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Viele Personen klagten nach Angaben des Roten Kreuzes über starke Übelkeit, einige mussten sich übergeben. Die Menschen seien zunächst stabilisiert worden um Kreislaufprobleme zu verhindern.

"Zeitweise mussten wir drei Notärzte hinzuziehen", sagte Matthias Reinbold vom DRK Freiburg dem SWR. Rettungswagen brachten zehn Menschen in umliegende Krankenhäuser. Etwa 20 Partybesucher wurden vor Ort behandelt.

"Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist das schon ein außergewöhnliches Einsatzbild."

Matthias Reinbold vom DRK Freiburg
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Die Polizei vermutet, dass die Symptome von K.o.-Tropfen verursacht worden sind. Um dies sicher sagen zu können, müssen aber noch die Ergebnisse der Blutuntersuchungen abgewartet werden.

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Die Freiburger Polizei geht von noch mehr Betroffenen aus. Diese sollen sich bei der Polizei melden. Sie warnt jetzt in der Party- und Festival-Saison vor Tätern, die ihren Opfern K.o.-Tropfen verabreichen, um diese sexuell gefügig zu machen. Party-Gäste sollen ihre Getränke nie unbeaufsichtigt lassen und grundsätzlich die Hand schützend über das Glas halten.

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