Freiburg Jugendamt muss oft eingreifen

In Südbaden sind im Jahr 2018 über 2.000 Fälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet worden. In jedem vierten Fall bestätigte sich der Verdacht. Das hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitgeteilt. Besonders Freiburg war betroffen: In über 50 Prozent der fast 400 Verfahren musste das Jugendamt eingreifen. Das ist deutlich häufiger als im Landesdurchschnitt. Auffallend waren auch die Zahlen aus dem Kreis Waldshut: Hier gab es knapp 130 Verfahren, von denen gerade einmal vier Prozent weitergeführt wurden. Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn Minderjährige erheblich körperlich oder seelisch gequält werden. Insgesamt gab es im letzten Jahr ein Baden-Württemberg 14.000-mal den Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, davon 2.000mal in Südbaden.

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