Frauen kämpfen um ihre Rechte Flashmob und mehr: Internationaler Frauentag in Freiburg

Zum Internationalen Frauentag finden in Freiburg etliche Veranstaltungen statt, mit denen Frauen ihre Rechte einfordern. Bis 18. März folgen Aktionstage mit umfangreichem Programm.

Eine der ersten Initiativen zum Internationalen Frauentag in Freiburg heißt "Aktion Wehrlos" und hat am Freitagvormittag mit einem Flashmob in der Haupthalle des Bahnhofs stattgefunden. Ursprünglich kommt die Idee aus Indien, wo sich Frauen regungslos auf den Boden legten, um Kritik gegen Empfehlungen aus Politik, Medien und Gesellschaft zu üben, dass Frauen sich keinen "wehrlosen" Situationen aussetzen sollten als Präventivmaßnahme gegen Gewalt, so die Aktivistin Nele Eisbrenner. In Freiburg haben sich die Teilnehmerinnen im Hauptbahnhof auf den Boden gelegt und auf die beschriebene Thematik still aufmerksam gemacht. Passanten konnten sich bei der Aktion auf Flyern und Schildern über Hintergrund und Kontext informieren.

Dauer

Infostände und Kundgebungen zu frauenpolitischen Forderungen

Frauenverbände sind mit Infoständen auf dem Rathausplatz vertreten. Bei einer Kundgebung am Freitagmittag sind frauenpolitische Forderungen zum Ausdruck gebracht worden. Für abends hat die Stadt Freiburg zum Empfang ins Historische Kaufhaus am Münsterplatz eingeladen. Redner des Abends: Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn, die städtische Frauenbeauftragte Simone Thomas, sowie Angelika Hägele und Simone Hahn vom Diakonischen Werk Freiburg, als Vertreterinnen der Freiburger Frauengruppen, -initiativen und Verbände.

Infostände und Aktionen zum Internationalen Frauentag auf dem Freiburger Rathausplatz  (Foto: SWR, Jacqueline Grundig)
Infostände und Aktionen zum Internationalen Frauentag auf dem Freiburger Rathausplatz Jacqueline Grundig

38 Veranstaltungen für Frauen und Mädchen bis 18. März

Darüber hinaus gibt es Aktionstage mit einem vielfältigen Programm bis Montag, 18. März. Die insgesamt 38 Veranstaltungen umfassen unter anderem Vorträge, Workshops, Gesundheitsangebote, einen Gottesdienst und ein großes Fest. Frauen und Mädchen können sich über Ausbildung und Beruf, Gesundheit, Familie, Gewalt gegen Frauen, Flucht und Migration, Frauenrechte und Selbstverteidigung informieren.

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