"Kirchenentwicklung 2030" Erzdiözese Freiburg plant große Fusion von Kirchengemeinden

Die Erzdiözese Freiburg will die Organisation der Gemeinden neu aufstellen. Im Projekt "Kirchenentwicklung 2030" soll die Zahl der Pfarreien von derzeit 224 auf 40 reduziert werden.

Priestermangel, Kirchenaustritte, aber auch Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel stellen die Kirche vor große Herausforderungen, hieß es. Erzbischof Stephan Burger will das Projekt "Kirchenentwicklung 2030" auf der Diözesan-Konferenz am kommenden Freitag im großen Rahmen diskutieren. Nötig sei, dass Laien mehr Aufgaben in den Pfarreien übernehmen.

Auf Gemeindeebene seien neue Leitungsmodelle erwünscht. Hauptberufliche Geschäftsführende sollen die Arbeit der Priester entlasten. Für die Gemeinden vor Ort bedeutet das, dass sie sich Gedanken darüber machen müssen, wie sie künftig ihre Seelsorge organisieren. Hier will die Erzdiözese Freiburg keine Vorgaben machen.

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