Klassenerhalt EHC Freiburg bleibt in der 2. Eishockey-Liga

Der EHC Freiburg bleibt in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga DEL2. Am Dienstagabend gewann die Mannschaft das siebte Spiel um den Klassenerhalt gegen Deggendorf knapp mit 3:2.

Insgesamt mussten die Spieler vom EHC Freiburg im Abstiegskampf gegen Bad Tölz und Deggendorf 14 Mal auf's Eis.

An Spannung war die Partie in der Freiburger Eissporthalle nicht zu überbieten. Hochkonzentriert und diszipliniert gingen die Wölfe zu werke. Mit schnellem, körperbetonten Spiel, immer darauf bedacht, unnötige Fouls und so Strafzeiten zu vermeiden, die den Gästen aus Bayern hätten in die Karten spielen können. Genau dieser Mix brachte dem EHC schlussendlich den Klassenerhalt in der DEL2.

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EHC-Torhüter Jimmy Hertel, bester Freiburger Spieler gestern, war nach der Partie sichtlich gezeichnet von den Strapazen der Begegnung. Nass geschwitzt, aber glücklich, mit seiner Mannschaft doch noch die Kurve gekriegt zu haben. Spannend war es in der Freiburger Eissporthalle am Dienstagabend und laut, denn die Fans in der restlos ausverkauften Arena trieben förmlich mit ihrer unablässigen Anfeuerung die Mannschaft zum Sieg. Der Klassenerhalt ist zweifelsohne ein Erfolg für den EHC Freiburg.

Unzufriedenheit mit Saisonleistung: Team wird runderneuert

Und das glückliche Ende einer allerdings denkwürdigen Saison. Denn die Mannschaft blieb über weite Strecken der Saison den Beweis ihre Klasse schuldig. Es steckte mehr Potential in der Truppe, als in den Liga-Spielen abgerufen wurde. Bei Präsident Michael Müller herrschte gestern zwar Freude über den Liga-Erhalt, dennoch kündigt er gravierende Veränderungen an, schon in den kommenden Wochen. Eine Runderneuerung sozusagen, neue Spieler, neuer Trainer. Wer im Einzelnen den Verein verlassen wird, da wollte EHC-Boss Müller dem neuen Sportdirektor Daniel Heinritzi nicht vorgreifen.

Große Erleichterung und stürmischer Jubel nach Schlusssirene

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Bei allen negativen Hintergrundgeräuschen im Team und um die Mannschaft herum: der gestrige Erfolg des EHC, mit dem Nicht-Abstieg aus der DEL2 war eminent wichtig. Auch für den Eishockey-Standort Freiburg und die Forderungen an die Stadt nach einer neuen Halle. Unterm Strich hieß es für die Anhänger der Wölfe Freiburg gestern Abend einfach nur: Feiern.

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