Filmpremiere in Offenburg Das Leben der Aenne Burda - Premiere mit viel Prominenz

Der Südwestrundfunk und das Medienunternehmen Burda haben am Dienstagabend in Offenburg die Film-Premiere "Aenne Burda - die Wirtschaftswunderfrau" gefeiert.

"Das ist Massimo, mein Liebhaber!" Als Aenne Burda im Film mit diesen Worten ihren Freund, im echten Leben hieß er Giovanni, dem Ehemann Franz vorstellt, gibt es Szenenapplaus. Die Premierengäste sind begeistert: "Tolle Frau, toller Film", so die Reaktionen in Offenburg.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Weit über 1.000 Menschen sind gekommen, um den SWR-Zweiteiler "Die Wirtschaftswunderfrau" vorab bei der glamourösen Premiere zu sehen. Roter Teppich, Promi-Auflauf, Sekt und Häppchen, und dann zwei mal 90 Minuten eintauchen in die Zeit Ende der 1940er Jahre. Auch viele Bekannte von Aenne Burda kamen zur Premiere.

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Aenne Burda, die Frau des Verlegers, entdeckt, dass der Gatte untreu ist. Sie macht sich selbstständig, trotzt Franz einen eigenen Verlag ab und wird zur erfolgreichen Geschäftsfrau.

Das Publikum verfolgt die Story gebannt, viele im Saal kannten "Aenne", wie sie sich dann selbst nannte, noch aus ihrer aktiven Zeit. Sie nicken zustimmend bei Film-Sätzen wie diesem: "Alles ist machbar. Man muss es nur wollen."

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Auch auf der Premiere des Aenne Burda Films: die ehemalige Speerwerferin und Weltmeisterin Christina Obergföll mit Ehemann Boris Obergföll.

Erste Reaktionen der Familie Burda auf den Film

Aennes Sohn Hubert Burda (78) wollte auch, dass dieser Film über seine Mutter gemacht wurde. Drei Jahre hat es gedauert, gedreht wurde in Baden und Sizilien. "Es kam der Vater vielleicht ein bisschen weniger gut weg", schmunzelt Medienmann Burda nach der Premiere. "Einer der schönsten Burda-Momente in meinem Leben", schwärmt der jüngste Sohn der 2005 gestorbenen Verlegerin, "der Geischt von Aenne schwebt heute Abend über Offenburg".

Burda schwärmt auch begeistert von der Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel. Sie sei im Film, wie seine Mutter war, in die er als Junge regelrecht verliebt gewesen sei. Und nun angesichts der Mutter in jung in Gestalt der Schauspielerin schmunzelt er: "Dass ich 78  bin, isch leider ein Regiefehler."

Der SWR-Film ist am 5. und 12. Dezember um 20:15 Uhr in der ARD zu sehen.

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