Feuerwehreinsatz in Seelbach Windrad-Brand auf dem Langenhard: Löschen unmöglich

Auf dem Langenhard in Seelbach bei Lahr (Ortenaukreis) hat in der Nacht auf Freitag ein Windrad gebrannt. Die Ursache ist noch unklar, die Polizei vermutet einen technischen Defekt.

Gegen halb drei in der Nacht wurde das Feuer am 90 Meter hohen Windrad gemeldet. Die riesigen Flammen waren von weitem zu sehen. Polizei und Feuerwehr sperrten das Waldgebiet daraufhin weiträumig ab. Ein Löschen des Brandes war wegen der großen Höhe und der Gefahr herunterfallender Trümmer nicht möglich. Der Bereich rund um den Brandort bleibt bis auf Weiteres für Passanten und Wanderer noch gesperrt.

Dauer

Windrad-Anlage wurde am Donnerstag gewartet

Mit Hilfe eines Hubschraubers und einer Drohne soll jetzt nach weiteren Glutnestern gesucht werden. Nach Angaben des Betreibers wurde die Anlage am Donnerstag gewartet. Ob der Brand damit in Zusammenhang steht, ist bislang noch unklar. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf eine Brandstiftung. Verletzt wurde niemand. Der Betreiber schätzt den Schaden auf eine halbe Million Euro.

Bereits 2013 ein Windrad-Brand an gleicher Stelle

Im September 2013 hatte an dieser Stelle auf dem Langenhard schon einmal ein baugleiches Windrad gebrannt. Damals gab es ebenfalls einen Millionenschaden, die Ursache war ein technischer Defekt.

Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, zu der die Windkraftanlage gehört, sagte im SWR, er sei erleichtert, dass es keine Personenschäden gegeben hat. Darüber hinaus könne er es sich nicht erklären, "warum es uns zweimal getroffen hat." Die Anlagen werden regelmäßig überprüft und gewartet.

STAND