Faißt: Pöbeleien auf der Baustelle

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Auf einer Baustelle in der Nähe von Schramberg sind die Arbeiter gerade dabei, die Absperrgitter umzustellen. Baustellen ändern sich nunmal. Autos fahren von drei Seiten durch diese Baustelle. Ampeln regeln den Verkehr. Und Schilder. Mancherorts mit bisweilen nur mäßigem Erfolg, erzählt Bauarbeiter Dominic. O-Ton Martin Osiejas Arbeitsplatz ist im Landratsamt in Rottweil. Als Chef des Straßenbauamtes plant und koordiniert er die Straßen-Baustellen im Kreis. Gerade die Verstöße gegen Geschwindigkeitsregelungen sind an der Tagesordnung: O-Ton Die Bauarbeiter sind es auch, die für die Autofahrer als Sündenböcke herhalten müssen, weiß Joachim Hilser. Hilser ist ebenfalls beim Straßenbauamt und als Ingenieur oft draußen vor Ort. Üble Beschimpfungen der Arbeiter durch ungehaltene Verkehrsteilnehmer sind keine Seltenheit, weiß er: O-Ton Doch damit nicht genug: Manche Zeitgenossen schreckten auch vor einem direkten Eingriff in die Baustelleneinrichtung nicht zurück, weiß Hilser. Da fehlt ganz plötzlich schon auch mal das ein oder andere Verbotsschild: O-Ton Ganz sooo schlimm ist es auf Dominics Baustelle bei Schramberg zurzeit nun nicht. O-Ton Was viele für ein Kavaliersdelikt halten. Doch weit gefehlt. Sarah König vom Polizeipräsidium Tuttlingen: O-Ton Wer das ignoriert und erwischt wird muss neben Punkten und empfindlichen Geldbußen mit einem mehrwöchigen Fahrverbot rechnen. Schilderrücken wird unter Umständen sogar als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet. Überhaupt, sagen die Mannen vom Straßenbauamt, richte man die Baustellen ja nicht zur Strafe ein. Im Gegenteil, so Martin Osieja: O-Ton

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