Unangehmer Job bei der Stadtreinigung Die Spritzensammler von Freiburg

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Um Kinder und Jugendliche vor herumliegenden Heroinspritzen zu schützen, werden diese täglich von zwei Mitarbeitern der Stadtreinigung eingesammelt. Die beiden waren früher selbst abhängig.

Früher gab es in Freiburg zwei Hotspots für heroinabhängige Menschen. Inzwischen finden sich jedoch an vielen Punkten in der Stadt gefährliche Überbleibsel von Drogenabhängigen. Um sie kümmern sich jeden Morgen Stefan und Frank. Ausgerüstet mit stichsicheren Arbeitsschuhen und kevlar-beschichteten Westen und Handschuhen ziehen sie mit Greif-Zangen, Stahlbesen und Müll-Behältern durch die Stadt.

Sie sammeln blutige Spritzen, gebrauchte Kondomen und sonstigem Müll ein. "Die kennen sich aus und machen den Job sehr gewissenhaft", lobt Michael Broglin, ihr Chef von der Freiburger Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF). Er glaubt aber auch, das zwei Arbeitskräfte für den unangenehmen Job auf Dauer nicht ausreichen.

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