EDF leitet juristische Schritte ein Betreiber beantragt Stilllegung des AKW Fessenheim

Der französische Energiekonzern EDF hat beantragt die beiden Reaktoren des Atomkraftwerks Fessenheim stillzulegen. Eine entsprechende Vereinbarung habe man am Freitag unterzeichnet.

Die beiden Reaktoren des Atomkraftwerks (AKW) sollen zum 22. Februar und 30. Juni 2020 abgeschaltet werden. Der Betreiber EDF hatte diesen Schritt immer wieder verschoben. Wie Klaus Schüle, Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und europäische Zusammenarbeit des Regierungspräsidiums Freiburg, auf SWR-Anfrage mitteilte, hat der französische Energieriese eine entsprechende Vereinbarung am vergangenen Freitag nun offiziell unterschrieben.

AKW Fessenheim (Foto: SWR, SWR - Clemens Wolfsperger)
Die Tage des AKW Fessenheim sind gezählt. SWR - Clemens Wolfsperger

Der Betreiber hat demnach die Stilllegung beim Umweltministerium offiziell beantragt. Darin sichert die Regierung der EDF für die Stilllegung von Fessenheim eine Zahlung von etwa 400 Millionen Euro zu.

Erleichterung und berechtigte Sorgen

Dauer

Die Zusage von französischer Seite, dass das AKW abgeschaltet werden soll, hat die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Donnerstag erhalten. Nun sind auch die erforderlichen juristischen Schritte eingeleitet worden.

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