Großübung in Bartenheim (Elsass) Flugzeugabsturz beim Euroairport simuliert

Rund 400 Einsatzkräfte haben am Dienstagabend nahe des Euroairports im elsässischen Bartenheim den Ernstfall geprobt. Simuliert wurde ein Flugzeugabsturz mit mehr als 40 Verletzten.

Ein weißes Zelt, mit Plastikstühlen, darin und davor insgesamt 50 Laiendarsteller mit Kunstblut und aufgeklebten Wunden auf einer Wiese in Euroairport-Nähe – so begann die Notfallübung zu einem angenommenen Flugzeugabsturz.

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Feuerwehren, Polizei und Sanitäter aus Frankreich und der Schweiz rückten mit einem Großaufgebot an. Mehrere Straßen wurden gesperrt. Geübt wurde vor allem die Rettung von Menschenleben und die Erstversorgung. Dazu richteten die Einsatzkräfte in einem umliegenden Gebäude ein Notfallzentrum ein.

Großübung am Euroairport  (Foto: SWR, Anita Westrup)
Geschminkte Statisten stellten bei der Großübung am Euroairport ein "realistisches" Szenario dar Anita Westrup

Die Groß-Aktion war Teil eines fortlaufenden Trainings nach internationalen Richtlinien. Der Flugverkehr am Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg wurde durch die Notfallübung nicht beeinträchtigt.

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