Ausstellung im Dreiländermuseum in Lörrach Die Geschichte der Burg Rötteln

Die neue Ausstellung im Dreiländermuseum zeigt mit Animationen eindrücklich, wie groß und mächtig die Burg Rötteln einst gewesen ist.

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Die Entstehung der Burg, ihre Blütezeit und ihre Beziehungen zur Stadt Lörrach werden anschaulich thematisiert. Vom Aufstieg der Burg unter den Grafen von Hachberg-Sausenburg bis zum Übergang der Herrschaft an das Haus Baden beleuchtet die neue Ausstellung auch die Beziehungen der Burg Rötteln ins benachbarte Basel.

"Basel hat sein Territorium nicht Richtung Rötteln, sondern Richtung Süden weiterentwickelt. Die Röttler sind in die Dienste Basels getreten, waren Vermittler im politischen Geschäft unter den Adelsfamilien und so haben beide eigentlich ein ganz gutes Miteinander gefunden. Röttler wurden zum Teil auch Bischöfe von Basel."

Markus Möhring, Dreiländermuseum Lörrach

Heute ist Rötteln die größte Burgruine am Oberrhein und wegen der tollen Aussicht als Ausflugsziel beliebt. Ein Wiederaufbau der Burg scheiterte an der Gründlichkeit der französischen Zerstörer 1678

"Na, Ludwig dem XIV. ging es darum, den Rhein als französische Ostgrenze zu sichern, keine militärische Gegenmacht mehr zuzulassen. Von daher die großen Vauban Festungen auf französischer Seite und die Zerstörung der Burgen auf deutscher Seite. Rötteln teilt sein Schicksal ganz typisch mit anderen Burgen, auch Heidelberg, zum Beispiel."

Markus Möhring, Dreiländermuseum Lörrach

Der Wiederaufbau der echten Burg bleibt unmöglich. Wenigstens in der Ausstellung läßt er sich auf spielerische Art immer wieder neu verwirklichen.

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