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Die Deutsche Bahn testet ab Dienstag am Bahnhof in Renningen (Kreis Böblingen) ein Modell mit einem komplett digitalisierten und rund um die Uhr geöffneten Mini-Supermarkt, der ohne Mitarbeiter auskommt.

Der Kunde bestellt per Smartphone-App oder Bildschirm vor Ort seine gewünschten Waren. Mithilfe einer Robotertechnik suchen Automaten die bestellten Sachen zusammen. Der Markt startet zur Eröffnung am Dienstag mit rund 300 verschiedenen Produkten, später sollen es bis zu 800 werden - darunter Grundnahrungsmittel, gekühlte Waren und Drogerieartikel.

Reisende wünschen sich bessere Einkaufsmöglichkeiten

Der Bahn zufolge handelt es sich um den bundesweit ersten voll digitalisierten 24-Stunden-Supermarkt an einem Bahnhof. Die Investitionskosten bezifferte das Unternehmen auf rund eine halbe Million Euro. Hintergrund des Modellversuchs sei der Wunsch vieler Reisender nach besseren Einkaufsmöglichkeiten an Bahnhöfen. Der staatseigene Konzern arbeitet bei dem Projekt mit dem Lebensmittelhändler Edeka Südwest und dem Stuttgarter Technologie-Start-up Smark zusammen.

Der Bahnhof Renningen ist einer von bundesweit insgesamt 16 sogenannten Zukunftsbahnhöfen der Deutschen Bahn. An diesen ausgewählten Stationen will der Konzern innovative Angebote erproben. Neben den neuen Einkaufsmöglichkeiten soll ein kostenfreies WLAN den Bahnhof attraktiver machen und eine Rad-App die Fahrradpendler unterstützen.

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