Baden-Württemberg

Wirtschafts-Städteranking: Stuttgart büßt ein, Heilbronn legt zu

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Stuttgart hat im vergangenen Jahr an Wirtschaftsdynamik - also an wirtschaftlicher Entwicklungsfähigkeit - eingebüßt, die Stadt Heilbronn ist dafür ganz vorne mit dabei. Das geht aus dem Städteranking für 2020 hervor, das vom arbeitgebernahen privaten Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführt wurde. Für den Städtevergleich im Auftrag des Magazins Wirtschaftswoche und des Immobilienportals ImmoScout24 werden jedes Jahr rund 70 Städte in den Kategorien Dynamik, Wirtschaftsniveau und Nachhaltigkeit untersucht. Vor allem wegen der attraktiven Wohn- und Arbeitsbedingungen habe sich Heilbronn zuletzt deutlich besser entwickelt als Stuttgart, so die Studienautoren. Heilbronn würde dabei auch von der in der Nähe ansässigen Schwarz-Gruppe mit den Handelsketten Lidl und Kaufland profitieren. Die Stadt verbesserte sich in puncto Wirtschaftsdynamik vom dritten auf den zweiten Platz, Stuttgart fällt von Platz 10 auf Platz 40. Im Ranking schneiden damit bei der Entwicklung auch Freiburg, Ulm, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim besser ab als die Landeshauptstadt, in der viele Unternehmen schon seit Jahrzehnten ansässig sind. Beim Punkt Wirtschaftskraft belegt Stuttgart aber bundesweit den vierten Platz, Spitzenreiter ist München.

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