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Eigentlich sollten in diesen Tagen die Weihnachtsmärkte beginnen - wegen Corona wird aber vieles nur digital ablaufen. In Stuttgart wurde am Freitag traditionell der Weihnachtsbaum aufgestellt.

Als Ersatz für den ausgefallenen Weihnachtsmarkt bietet etwa die Stadt Ludwigsburg in diesem Jahr einen Online-Weihnachtsmarkt an. Mit der digitalen Variante solle einerseits ein weihnachtliches Einkaufserlebnis ermöglicht werden, andererseits sollen die Budenbesitzer unterstützt werden, heißt es vom Städtischen Eigenbetrieb Tourismus & Events in Ludwigsburg. Über die Internetseite der Stadt geht es zum digitalen Weihnachtsmarkt, an dem sich mehr als 70 Anbieter beteiligen. Angeboten werden Waren wie Kunsthandwerk, Schmuck sowie Haushaltswaren und Spielzeug. Eingekauft werden kann dann im jeweiligen Online-Shop oder Kunden können sich direkt beim Verkäufer melden.

Auf dem Schlossplatz in Stuttgart ist am Freitag ein Weihnachtsbaum aufgestellt worden (Foto: 7aktuell)
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Weihnachtsbaum und rund 40 Buden in Stuttgart

In Stuttgart ist am Freitag der traditionelle Weihnachtsbaum auf dem Schlossplatz aufgestellt worden. Die 65 Jahre alte und 21 Meter hohe Weißtanne kommt aus dem Welzheimer Wald. "Es war für uns immer klar, dass auf dem Schlossplatz ein Weihnachtsbaum stehen muss, das gehört einfach zur Adventszeit, auch wenn es in diesem Jahr keinen großen Weihnachtsmarkt geben kann", sagte der Stuttgarter Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann. Der Weihnachtsmarkt ist zwar abgesagt - in der Innenstadt soll es aber eine Art Ersatz geben, die für Weihnachtsstimmung sorgt. So soll es etwa Erdnüsse, Maronen und Süßigkeiten an Ständen geben. Bratwürste und Glühwein sind dagegen nicht möglich, sagte eine Sprecherin der Stadt. So sollen Ansammlungen vermieden werden. Ab 25. November sollen die ersten Plätze für die Stände bezogen werden. Erlaubt werden rund 40 Buden. Die Stände der Schausteller sollen nach demnach in der ganzen Innenstadt verteilt sein. Wegen der hohen Infektionszahlen hatte Stuttgart den traditionellen Weihnachtsmarkt mit üblicherweise 280 Ständen verboten.

Schwierige Zeiten auch für Kunsthandwerker

Ausgefallene Weihnachtsgeschenke gibt es zum Beispiel auf Kunsthandwerkermärkten, die in diesem Jahr aber ebenfalls abgesagt wurden. Und richtig hart trifft es die Kunsthandwerker, für die diese Märkte einen großen Teil ihres Einkommens bedeuten. Und das Online-Geschäft ist nicht für alle eine Alternative.

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