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Mit ersten Warnstreiks hat die IG Metall den Druck in der laufenden Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie erhöht. Am Dienstag gab es auch Aktionen bei Mahle in Stuttgart.

Bei Bosch in Stuttgart-Feuerbach hat die IG Metall die Nachtschicht zu einer Kundgebung am frühen Dienstagmorgen aufgerufen. Dabei ließen nach Gewerkschaftsangaben rund 350 Beschäftigte die Arbeit ruhen. Nach einer Kundgebung um 4:30 Uhr sei dann die ganze Schicht nach Hause gegangen, sagte Gewerkschaftssekretär Detlef Schwoon. Beim Automobilzulieferer Mahle in Stuttgart versammelten sich rund 650 Teilnehmer zu einer Kundgebung vor der Unternehmenszentrale. Der Dienstag ist der erste Tag nach dem Ablauf der Friedenspflicht. Die IG Metall hatte bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen.

Keine Annäherung vor der vierten Verhandlungsrunde

Die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft hatten in Baden-Württemberg Mitte Dezember begonnen. In bisher drei Runden haben sich beide Seiten aber nicht annähern können. Die vierte Runde soll kommende Woche stattfinden. Die Gewerkschaft IG Metall fordert unter anderem vier Prozent mehr Geld - entweder in Form von Lohnsteigerungen oder als zumindest teilweisen Ausgleich, wenn ein Betrieb in der Krise die Arbeitszeit reduziert. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall lehnt das kategorisch ab und verlangt, tarifliche Sonderregelungen zu streichen oder zu kürzen.

Baden-Württemberg

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