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Die Warnstreiks im laufenden Tarifkonflikt der Metallindustrie dauern an. Beschäftigte im Mercedes-Benz-Werk Untertürkheim machten am Freitag in mehreren Schichten auf ihre Forderungen aufmerksam.

Warnstreik vor dem Mercedes-Benz-Werk in Stuttgart-Untertürkheim (Foto: IG Metall/J. Röttgers)
Warnstreik vor dem Mercedes-Benz-Werk in Stuttgart-Untertürkheim IG Metall/J. Röttgers

Zu den Warnstreiks aufgerufen hatte die IG Metall. Den Auftakt machte die Nachtschicht. Um die Forderungen nach mehr Geld zu unterstützen, fanden in mehreren Werksteilen und über alle Schichten hinweg Warnstreiks und mehrere öffentliche Kundgebungen statt. Am Vormittag versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben mehrere hundert Metaller aus Früh- und Normalschicht vor dem Mercedes-Benz-Museum.

Vor Ostern soll weiter verhandelt werden

"Wir wollen nicht, dass die Beschäftigten alleine für die Folgen der Krise zur Kasse gebeten werden", machte die Geschäftsführerin der IG Metall Stuttgart deutlich. Die Gewerkschaft fordert vier Prozent mehr Geld. Noch vor Ostern soll weiter verhandelt werden. "Mit dem heutigen Warnstreik erhöhen wir weiter den Druck", sagte der Betriebsratsvorsitzende im Mercedes-Benz-Werk Untertürkheim, Michael Häberle. Die Beschäftigungssicherung habe oberste Priorität. Aber auch eine angemessene Tariferhöhung dürfe nicht zur Debatte stehen.

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