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Mehr als 3.300 Teilnehmer und rund 155.000 Besucher feierten beim großen historischen Umzug im Rahmen des 174. Cannstatter Volksfests in Stuttgart. Auch Vereine aus Tirol, der Schweiz, Sachsen und Bayern waren dabei.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Geschmückte Festwagen, farbenfrohe Trachten, Musikkapellen, Fanfarenzüge und unzählige Pferde, Schweine, Ziegen und Ochsen zogen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen durch den Ortsteil Bad Cannstatt bis zum Wasengelände. Der Cannstatter Volksfestverein, der den Umzug organisiert, feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Etwa 155.000 Menschen haben sich den Festumzug in Stuttgart angeschaut, rund 3.300 haben teilgenommen. Das teilte ein Sprecher des Volksfestvereins mit.

Umzug verläuft friedlich

Gruppen aus Tirol, der Schweiz, aus Sachsen, Bayern und dem ganzen Südwesten haben an dem Umzug teilgenommen. Nach Angaben der Polizei gab es keine besonderen Vorfälle. Der SWR hat den Festumzug im Livestream übertragen.

Wasen-Umzug in Stuttgart (Foto: SWR)
Etwa 3.000 Menschen haben an dem Festumzug zum Cannstatter Wasen teilgenommen.

Stuttgarts Oberbürgmeister sticht erstes Fass an

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hatte traditionsgemäß das Volksfest am Freitag mit vier Schlägen - und einem kleinen Nachschlag - auf das erste Bierfass eröffnet. Bis zum Ende am 13. Oktober rechnen die Veranstalter mit dreieinhalb bis vier Millionen Besuchern.

Volksfest mit langer Tradition

Die Geschichte des Wasen reicht ins Jahr 1818 zurück: Am 28. September hatte König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hungersnöten das erste Fest auf dem als Wasen bekannten Gelände ausgerichtet. Es gab Pferderennen, Preise für Viehzucht und eine Ausstellung. An diesen Ursprung erinnert das landwirtschaftliche Hauptfest, das allerdings nur alle vier Jahre und das nächste Mal 2022 ausgerichtet wird. Im vergangen Jahr, zum 200. Geburtstag des Volksfestes, waren laut Veranstalter mehr als vier Millionen Menschen gekommen.

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