Auf der Autobahn 8 mussten Schafe aus einem brennenden Lkw gerettet werden. (Foto: Andreas Rosar Fotoagentur Stuttgart)

Ursache vermutlich ein technischer Defekt

Mehrere hundert Schafe bei Lkw-Brand auf der Autobahn gerettet

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Nachdem die Fahrerkabine eines Transporters auf der Autobahn 8 in Brand geraten war, mussten die Schafe aus dem Lkw gerettet werden. Die Rettungsaktion verursachte einen langen Stau.

Die Fahrerkabine des Tiertransporters sei vermutlich auf Grund eines technischen Defekts bei Gruibingen (Kreis Göppingen) in Brand geraten und wurde völlig zerstört, teilte ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Ulm dem SWR mit. Geladen hatte der Lkw mehrere hundert Schafe.

Die geretteten Schafe auf der Autobahn 8 (Foto: Andreas Rosar Fotoagentur Stuttgart )
Mehrere hundert Schafe stehen eingezäunt am Rande der Autobahn 8. Die Rettungsaktion aus dem brennenden Fahrzeug hatte einen langen Stau zur Folge. Andreas Rosar Fotoagentur Stuttgart

Unbeteiligte helfen spontan

Polizei und Feuerwehr trieben die Tiere vom Fahrzeug, wie die Polizei in Ulm mitteilte. Menschen, die dahinter im Stau standen, halfen spontan und bildeten eine lange Kette, sodass die Schafe nicht auf die Gegenfahrbahn gerieten. "Dank dieser spontanen Solidarität konnten die Tiere gerettet und beruhigt werden", hieß es. Mit Hilfe eines herbeigerufenen Schäfers seien die Schafe am Rande der Fahrbahn gesammelt und eingezäunt worden.

Nur wenige der Schafe wurden bei der Rettungsaktion verletzt. Die Autobahn 8 in Fahrtrichtung Stuttgart musste zeitweise gesperrt werden - in der Folge kam es zu einem langen Stau.

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