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Als apokalyptische Katastrophe bezeichnet der Stuttgarter Serkan Eren die Lage in Beirut. Der Vorsitzende der privaten Hilfsorganisation "Stuttgart helps" wollte im Libanon Essen verteilen.

Jetzt hilft er, Verletzte aus Häusern zu holen. Es fehle insbesondere an medizinischer Versorgung, zigtausende Menschen hätten schwere Schnittverletzungen erlitten, sagte er am Mittwochnachmittag im Interview mit SWR4 Baden-Württemberg.

"Die ganze Stadt ist voller Glassplitter. Überall türmt sich Geröll."

Serkan Eren von der Hilfsorganisation "Stuttgart helps"

Viele Wohnungen seien zerstört und noch mehr wegen der überall verteilten Glassplitter unbewohnbar, so Eren weiter. Er hat den Eindruck, dass viele Helfer vor Ort völlig überfordert seien. Viele seien nahe eines Kreislaufkollaps, so Eren wörtlich. Dies liege nicht nur an dem unglaublichen Ausmaß der Zerstörung, sondern auch an der "unerträglichen Hitze", die derzeit im Libanon herrsche.

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